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Was passiert mit dem geerbten Geld
von Frau Märten

Wappen von Lauterbach

Wunschliste der Kindergärtnerinnen ist lang

Nachdem das Grundstück nach fast 10 Jahren im vergangenen August veräussert werden konnte, ist der Verkaufserlös auf ein Sperrkonto der Gemeinde Lauterbach Anfang Januar 2010 eingegangen.
Grund für die Verzögerung war die ausstehende Auskunft eines Amtes, die Altbesitzeransprüche zu prüfen hatte.
Ohne diese Auskunft kann aber der Notar kein grünes Licht, für die Überweisung des Geldes, an den Käufer heraus geben.
Nun ist es an der Zeit zu entscheiden für welche Maßnahmen das Geld am Kindergarten verwendet wird.
In den vergangenen Jahren sind schon zahlreiche Investitionen durch die Gemeinde Lauterbach getätigt worden.
So wurde vor kurzen das Gebäude gedämmt und neu Verputzt (ca.22.000 €).
Die Heizungsanlage wurde vergangene Woche erneuert (ca.4.100 €).
Bei diesen Maßnahmen kam das aufgelegte Konjunkturpaket des Bundes gerade recht, so dass der Eigenanteil der Gemeinde überschaubar war.
Im Zuge der im vergangenen Jahr durchgeführten Baumaßnahme des Abwasserverbandes wurde der Zaun im Außenbereich erneuert (ca.5.400 €).
Durch den Anschluss des Kindergartens an die öffentliche Abwasserentsorgung ist natürlich auch der einmalige Anschlussbeitrag an den Abwasserverband fällig(ca.3500€).
Doch die Wunschliste der Kindergärtnerinnen ist noch lang.

- Terrasse für den Außenbereich schaffen

ca. 4000 €

- Sonnenschutz installieren

ca. 3000 €

- Außenspielgerät für neue Terrasse

ca. 3500 €

- kleinere Anschaffungen

ca. 2000 €

- Erneuerung der Küchenmöbel

ca. 10.000 €

- Installation der Küchenmöbel

ca. 1500 €

- Renovierung der Speisekammer

ca. 1000 €

- Renovierung des Kellers

ca. 1500 €

- Instandsetzen der elektrischen Anlage

ca. 2500 €

 

 
















Nach Adam Ries macht dies alleine 29.000 €, dazu kommt ein jährlicher Zuschuss der Gemeinde, von nicht gedeckten Kosten, schon abzüglich der Elternbeiträge und Zuschüsse des Landes, von jährlich ca. 70.000 €.
Nun könnte man meinen, dass bei diesen „Reparaturstau“ in den vergangenen Jahren nicht viel investiert wurde.
Doch weit gefehlt, in jedem der vergangenen 10 Jahren wurden jährlich durchschnittlich ca. 8.000 € investiert. Dazu kommen noch zahlreiche Spenden. Alleine in den vergangenen zwei Jahren wurden somit 3000 € aufgebracht, die für die Neuanschaffung eines Spielgerätes und die Anschaffung eines Ausflugwagens verwendet wurden. Weiterhin wurde in diesem Jahr, durch Jugendliche aus Lauterbach und Mihla, eine Spende in Höhe von 2000 € übergeben. Diese Summe wurde bereits verplant für Kleinanschaffungen in diesem Jahr.Sollte sich der große Wunsch erfüllen die Küche des Kindergartens wieder zu eröffnen und die Kinder wieder durch selbst gekochtes Essen zu verwöhnen, müssten nochmals 7000 € von der Gemeinde an Personalkosten aufgebracht werden.Einen Schnellschuss für diese Entscheidung wird es allerdings nicht geben, hier gilt es alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen die zur Verbesserung der Qualität des Essens führen könnten.
Zwischenzeitlich haben Gespräche mit der Jugendherberge auf dem Harsberg stattgefunden, im Ergebnis dieser hat sie Angeboten die Essensversorgung übernehmen zu können.
Manche Gemeinden können sich solche Zuschüsse nicht mehr leisten, sei es durch Mindereinnahmen an Gewerbesteuer oder „sonstigen“ Gründen und müssen versuchen den Zuschuss zu verringern.
Dies bedeutet dann meist eine deutliche Anhebung der Elternbeiträge.
Für Lauterbach ist dies zur Zeigt kein Thema, da die Gemeinde ganz gut aufgestellt ist.

webteam
Lauterbach 25.03.2010

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