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Was die Zukunft bringen wird kann nur vermutet werden, deshalb hat die Gemeinde Lauterbach in der Vergangenheit versucht sparsam zu Wirtschaften. In den letzten 10 Jahren wurde kein Kredit aufgenommen, es konnten sogar zwei Kredite getilgt werden. Trotzdem ist es gelungen einige Maßnahmen zu realisieren, dass war aber meist nur möglich durch sehr viele Ehrenamtliche Hilfe von Freiwilligen und Mitgliedern der ortsansässigen Vereine. Man denke nur an den Gerätehausanbau, an den Umbau der Kegelanlage oder den Abriss der Scheune, vom geerbten Grundstück von Frau Märten, bei denen es fast ausschließlich durch freiwillige Leistungen überhaupt möglich war, diese Maßnahmen zu realisieren. Viele Nachbargemeinden konnten sich durch Aufnahme in das Dorferneuerungs-programm viele Vorhaben fördern lassen. Lauterbach blieb dies leider verwehrt, Grund waren bestehende Forderungen des damaligen Abwasser und Trinkwasserverbandes Lautertal Lämpertsbach, in Höhe von ca. 1.Millonen Euro. Diese konnten zwar im Jahr 2004 erfolgreich abgewehrt werden, ein danach gestellter Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm wurde, weil die Förderungen durch das land eingestellt wurden, abgelehnt. Im vergangenen Jahr stellte die Gemeinde einen Antrag auf Förderung der Sanierung der Gehweganlage im Ortskern. Die Entscheidung der zuständigen Behörde steht bis jetzt aus. Sollte die Förderung allerdings abgelehnt werden, so ist auf jeden Fall geplant die Bordanlage vor der Kirche zu sanieren. Des Weiteren müssen Maßnahmen zu Ende gebracht werden, die im vergangenen Jahr noch nicht fertig gestellt werden konnten. Sah es am Ende des vergangenen Jahres danach aus, dass die Rücklage der Gemeinde von 110.000 € auf nur 25.000 Euro schmelzen würde, so konnte der Kämmerer der VG Mihla Herr Senf vor kurzen verkünden, dass die Rücklagensumme durch sparsames Einsetzen der Mittel nun auf 130.000 Euro gestiegen ist. Ein Grund für die positive Entwicklung ist vor allen, dass die Sanierung der Bachstrasse günstiger abgeschlossen werden konnte wie erwartet. Die Ausgaben der vorgesehene Erneuerung der Straßenbeleuchtung konnten von geplanten 12.000 € auf rund 5.000 Euro gesenkt werden. Die Kosten der Sanierung der Straße konnten von erst geplanten 120.000 € auf rund 25.000 Euro gesenkt werden. Die Kosten der Sanierung der Bacheinfriedung standen, bis kurz vor Beginn der Arbeiten für die neu Verlegung des Abwasserkanals, regelrecht noch in den Sternen. Keiner wusste in welchen Zustand sich die Einfriedung befindet. Erfreulicherweise war der Zustand, wider Erwarten, sehr gut. Trotzdem musste die Abdeckung der Einfriedung erneuert werden. Hier wurde, im Interesse der Anlieger die die Kosten ja anteilmäßig tragen müssen, ein erträglicher Kompromiss in der Ausführung gefunden. Somit hat die Gemeinde einen kleinen Spielraum weitere Vorhaben zu realisieren. In den kommenden Wochen werden die bereits gelieferten Fenster, die auch zum Teil aus Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes finanziert wurden, eingesetzt. Mittel aus diesem Programm dürfen nur an Gebäuden und Räumen eingesetzt werden die durch die Gemeinde selbst genutzt werden. Für etwaig im Eigentum der Gemeinde stehende Mietwohnungen dürfen diese Mittel nicht verwendet werden. Deswegen wird nur ein Teil der Fenster im gemeindeeigenen Haus Im Lager 1 erneuert.
Webteam Lauterbach 25.03.2010
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